Movemus | In 4 Schritten zur passenden Zielgruppe
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Roter Mann unter weißen Männern

In 4 Schritten zur passenden Zielgruppe

Egal was du an den Mann (oder auch an die Frau) bringen willst, eines ist sicher: Du willst verkaufen! Im besten Fall stürmen unterschiedliche Kunden deinen Shop und stürzen sich auf deine Produkte. Meist ist das jedoch nicht der Fall und du musst zielgerichtete Marketingmaßnahmen planen.

Doch bevor du Marketing betreibst, musst du entscheiden, wen du damit ansprechen willst – du musst deine Zielgruppe definieren

Doch Achtung: Sich auf eine Zielgruppe zu fokussieren heißt – wie oft angenommen – nicht, dass man Produkte nicht auch an Kunden außerhalb dieser definierten Gruppe verkaufen kann! Die Zielgruppendefinition beinhaltet die Wunschkunden eines Unternehmens – die Gesamtheit potenzieller Kunden, die durch die Marketingaktivitäten  besonders angesprochen werden soll. Selbstverständlich werden kaufwillige Personen, die nicht in diese Zielgruppe passen, nicht abgelehnt.

Die Zielgruppe und ihre Vorlieben

1.    Zuallererst solltest du dich fragen: Wie tickt meine Zielgruppe? Analysiere zum Beispiel deine bestehende Kundenstruktur und beschreibe diese in ihrer Gesamtheit. Wie alt sind die Kunden, wo sind sie wohnhaft, wie sieht ihr Familienstand aus, sind sie eher weiblich oder männlich, welchen Berufen gehen sie nach, welche Medien  nutzen sie usw.?
Du gründest ein neues Unternehmen und hast noch keine Daten von bestehenden Kunden? 
2.    Dann schau dir deine Konkurrenz und vor allem deren Kunden an. An welche Zielgruppe ist die Werbung deiner Konkurrenz gerichtet, wer kauft bei der Konkurrenz und wie könnte man die Marketingaktivitäten  noch besser auf die Zielgruppe ausrichten?
3.    Im besten Fall führst du im Zuge der Konkurrenz- auch eine Marktanalyse durch. Stell dir die Frage: Braucht meine Zielgruppe mein Produkt überhaupt? Sollte ich meine bestehende Zielgruppe adaptieren?
4. Erstelle Buyer-Personas …

Der Nutzer in Person(a)

Ein beliebtes Tool, um den Wunschkunden greifbar zu machen, ist die Persona-Methode. Während eine Zielgruppe eine homogene Masse beschreibt, stellen Buyer-Personas eine fiktive Person aus dieser Masse dar. Diese Person hat einen Namen, ein Gesicht, einen groben Lebenslauf, Vorlieben, Erwartungen und ein Privatleben.

Diese fiktive Person aus den Reihen deiner Zielgruppe ist jedoch keine Fantasiefigur, sondern basiert auf Daten aus Interviews, Kundenfragebögen, Marktstudien, Analysen und Benutzertests. Sie charakterisiert den potenziellen Kunden umfangreich in seinen Merkmalen.

Du hast alle Daten zum potenziellen Kunden gesammelt? Dann übertrage den Vertreter der Zielgruppe auf ein Plakat (ja, du darfst zeichnen und schreiben!). Hänge das Plakat anschließend in die Marketingabteilung und helfen Sie Ihren Mitarbeitern damit, sich in den potenziellen Kunden hineinzuversetzen. So werden Marketingmaßnahmen nicht an deiner Zielgruppe vorbeigeplant, können ständig angepasst werden und auch Programmierer sowie Texter können das Kaufverhalten der Kunden nachvollziehen und ihre Arbeit daran anpassen.

Die Buyer-Persona-Methode ist zwar sehr zeitintensiv, erspart dem Unternehmen im Ganzen gesehen jedoch Zeit und Geld, da Marketingmaßnahmen zielgerichtet potenzielle Kunden ansprechen. Ein Beispiel für eine Buyer-Persona:

Katharina H. ist 20 Jahre alt, Single und wohnt mit ihren Eltern in einem Einfamilienhaus am Rande von Graz. Sie besucht das Gymnasium mitten in der Stadt, welches sie täglich mit dem Bus erreicht. Katharina ist tierlieb, Vegetarier und hat einen großen Freundeskreis. Sie besitzt ein Smartphone, hat ein Auto und verbringt ihre Freizeit mit Sport.


Die Zielgruppe rund um Katharina würde folgendermaßen aussehen: 

Weiblich; 20 Jahre alt; ledig; Schüler; mobil; sportlich; Vegetarier; nutzt Smartphone

Wie man am Beispiel bereits sieht, hilft die narrative Beschreibung der Person Katharina dabei, sich besser in den potenziellen Kunden hineinzuversetzen.

Du brauchst Hilfe bei der Definition deiner Zielgruppe? Wir helfen Ihnen gerne!