5 NO-GOs für Designer

27. 02. 2019

Gestalten will gelernt sein. Entgegen sämtlicher Auffassungen, dass man mit ein paar YouTube-Tutorials über Photoshop eine Website alleine designen kann, braucht man als Designer viel Know-how und Erfahrung. Ansonsten passieren Fehltritte in Logo, Website oder Broschüre. Die fiesesten Sünden, die unter allen Umständen vermieden werden sollen, haben wir hier aufgelistet: 

Schlechte Bildqualität

Verpixelte oder unscharfe Fotos, Unter- oder Überbelichtung, oder ein falscher Ausschnitt – das ist der Stoff, aus dem Designer-Alpträume gesponnen sind. Fotos sollen beim Betrachter Emotionen wecken, optimal in das Design integriert sein und als Hingucker fungieren. Deshalb ist entweder ein professionelles Fotoshooting oder der Einsatz von Stockfotos unumgänglich. Aber Achtung: Stockfotos sind zwar qualitativ hochwertig, aber das Aussuchen der richtigen Fotos soll gelernt sein.   

Keine durchdachte Typographie

Typographie ist ein riesiger Teil von Grafikdesign, dem viel Beachtung geschenkt werden sollte. Ein Schrift-Konzept zu gestalten, nimmt viel Zeit in Anspruch und die Relevanz darf keinesfalls unterschätzt werden. Mit Schriften kann man generell viel falsch machen und ein gutes Design komplett ruinieren. Der Super-Gau der Typographie ist wohl Comic Sans. Vor allem in den Anfängen des Internets wurde diese Schriftart oft und gerne eingesetzt, um Kreativität und Leichtigkeit zu vermitteln. Mittlerweile gibt es kaum eine andere Schriftart, die mehr nach Unprofessionalität schreit als Comic Sans. Bei ernsthaften und seriösen Designs hat die Schrift gar nichts zu suchen. Prinzipiell gilt bei der Schriftgestaltung, auf Lesbarkeit und Anmutung zu achten. 

Zu viel Information

Weniger ist mehr – dieses Mantra gilt wohl in der Designbranche mehr als irgendwo sonst. Eine Website, ein Magazin oder ein Plakat mit zu viel Information ist ein absolutes No-Go und wirkt überfordernd. Dadurch werden Betrachter abgeschreckt und sogar eher desinformiert. Ein reduziertes und übersichtliches Layout, ein klares Farbkonzept und eine gute Wort-Bild-Sprache bieten bei jedem Design daher den Grundstock.    

Die Wichtigkeit der Unterschneidung  

Weißt du, was „Unterschneidung“ ist? Es ist ein kleines, aber ziemlich bedeutendes Wort in der Designsprache für die Verwendung von Abstand zwischen Buchstaben, um Text lesbarer zu machen. Die Anwendung von Unterschneidung kann ziemlich technisch werden, mit präzisen Maßen, Abwandlungen verschiedener Buchstaben und manchmal sogar genauen Richtlinien für Pixel. Deshalb ist die Unterschneidung ein Bereich, den Designer verstehen müssen, um solche Fehler zu vermeiden:      

Designs klauen

Last but not least und vermutlich das größte No-Go: Designs von anderen klauen. Recherchieren auf unterschiedlichen Plattformen und schauen, wie es die Konkurrenz macht, ist in der Ideenfindung unumgänglich. Leicht vergisst man in dieser Phase, woher man die Inspiration genommen hat und es kommt zu gravierenden Fehltritten. Ein Design einfach zu übernehmen, ist Diebstahl und auch rechtliche Konsequenzen. 

Wir als Profis wissen zwar, dass Fehler passieren können, aber diese No-Gos unterlaufen uns bestimmt nicht! Wir helfen dir gerne bei kleinen und großen Design-Malheuren: hallo@movemus.at

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