Wie du deine organische Reichweite auf Social Media steigerst

01. 11. 2018
Bessere organische Reichweite

Das Problemkind auf Social-Media-Kanälen heißt seit geraumer Zeit organische Reichweite. Daher stellen sich Social Media Manager weltweit dieselbe Frage: Wie kann ich meine Inhalte auf Facebook, Instagram und Co., ohne Geld für jeden einzelnen Beitrag ausgeben zu müssen, sichtbarer machen? Denn während eine Facebook-Seite im Jahr 2013 noch 12 Prozent seiner Fans erreichte, sind es heutzutage weit weniger als 6 Prozent. Ist somit das Ende der organischen Reichweite erreicht? Nicht ganz. Wir haben ein paar Wege gesammelt, die du gehen kannst, um das Problemkind aus dem Weg zu räumen:

Verstehe den Algorithmus

Die Algorithmen der Social-Media-Kanäle sind komplex, ändern sich rasend schnell und haben großen Einfluss darauf, was User in ihrer Timeline zu sehen bekommen. Deshalb ist es essenziell, zumindest die Grundlagen der komplizierten Algorithmen zu verstehen.  
Der Facebook-Algorithmus basiert auf vier Faktoren: Bestand, Signal, Vorhersage und Relevanz. Speziell der Faktor Signale ist für Social Media Manager wichtig, denn je mehr Likes, Kommentare und Shares ein Beitrag erhält, desto mehr User sehen den Beitrag auch. 
Instagram hat kürzlich die drei wichtigsten Merkmale seines Algorithmus veröffentlicht: Interesse, Zeitnähe und Beziehungen spielen eine große Rolle dabei, was einem User angezeigt wird. 
Den Algorithmus zu beeinflussen, ist natürlich nicht möglich. Aber, wenn du versuchst, ihn zu verstehen und deine Postings daran anpasst, ist schon viel gewonnen. 

Qualität vor Quantität

„Ich kann nicht mit den Großen mithalten, also muss ich weniger Beiträge posten und die dafür aber umso besser machen“, sagte „Bored Panda“-Günder Tomas Banišauskas. Und siehe da: Die Besucherzahlen der Website stiegen innerhalb eines Jahres von 17 Millionen auf 116 Millionen – hauptsächlich dank organischer Reichweite auf Facebook. Mit weniger und dafür aber qualitativeren Beiträgen schaffte es Bored Panda, die organische Reichweite aufrecht zu halten. Während die Konkurrenz Clickbait und Werbeanzeigen einsetzte, reduzierte Bored Panda seine Postings drastisch – und war erfolgreich. 

Kreiere User Generated Content

Ein Zauberwort zum Steigern der organischen Reichweite ist User Generated Content. Wie das am besten funktioniert? Veranstalte beispielsweise einen Foto-Contest und fordere User auf, Fotos mit deinem Hashtag zu posten. Du kannst die Fotos der Teilnehmer teilen oder nach einem für dich relevanten Hashtag suchen und die besten Beiträge teilen. Aber Achtung: Frage sie zuerst um Erlaubnis und gib dem User unbedingt Credit. 

Die Magie von Engagement Groups

Stell dir vor, deine Fans liken deinen Beitrag nicht nur, sondern beteiligen sich an einer für deine Marke passenden und wertvollen Diskussion. Genau dafür gibt es Engagement Groups. Denn je mehr Interaktion ein Beitrag bekommt, desto höher wird er laut Algorithmus gerankt – und bekommt eine bessere organische Reichweite. 
Das Ende der organischen Reichweite scheint noch nicht erreicht und kann mit ein paar Tricks hinausgezögert werden. Auf der Suche nach mehr Tipps? Wie helfen gerne. Schreib uns auf hallo@movemus.at   


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