Trending 2019: Webdesign

18. 01. 2019

Trends in Sachen Webdesign kommen und gehen. Manche bekommen nur ihre 15 Sekunden Ruhm, während uns andere eine gefühlte Ewigkeit begleiten und sich permanent weiterentwickeln. Beinahe am Ende dieses Jahrzehnts angelangt, haben Webdesigner viele, auch große Veränderungen miterlebt. Raster und Stockfotos wurden gegen lebhafte Illustrationen und asymmetrische Layouts getauscht. Damit einher gingen technologische Fortschritte, die Websites immer smarter machen.

Als Digitalisierungsexperte hat unser Kunde, die B4B Solutions GmbH, die Zukunft stets im Blick. Damit lag es für uns bei der Gestaltung der Website auf der Hand, dass neueste Design-Trends miteinfließen sollten. Minimalistisches Design, klare Strukturen und das Spiel mit Mikrointeraktionen standen dabei im Mittelpunkt.

Diese Trends, die auf der B4B-Website aufgegriffen wurden, sind auch 2019 beliebter denn je. Wir haben innovative und kreative Webdesign-Trends zusammengetragen und zeigen euch zehn davon: 

#1 Serifen auf dem Bildschirm

Entgegen der Konvention, dass Serifen für Print-Produkte und serifenlose Schriften für längere Website-Texte verwendet werden, sieht man das dekorative Element auch vermehrt auf Websites. Mailchimp spielt beispielsweise erfolgreich mit Serifen-Schriften in den eigenen  Webauftritten. 

via Mailchimp


#2 Schwarz-Weiß-Paletten

Farbe ist eines der wichtigsten Elemente einer Website – sie erzeugt Emotionen und vereinheitlicht eine Marke. Schön und gut. 2019 jedoch sehen wir gewagtes Schwarz-Weiß-Design, das ein Statement abgibt. Ohne Farbe nehmen wir Strukturen klarer wahr und die Welt erscheint langsamer. Während Weiß sauber und zurückhaltend ist, ist Schwarz stark und bestimmt. Beides miteinander kombiniert, erzeugt einen eindrucksvollen Look.  

via Involve Digital


#3 Natürliche, organische Formen

Die Trends 2019 gehen in Richtung Bequemlichkeit und Zugänglichkeit. Organische Formen sind von Natur aus unvollkommen und asymmetrisch und können Websites dadurch eine Tiefe geben, die Seitenelemente hervorstechen lassen. Das Ziel hierbei ist, dass sich Webdesigns lebendig und menschlich anfühlen.

via BrioRom


#4 Glitch Art

Keine Trendliste wäre komplett, ohne eine Form von Retrodesign, das ihr Comeback feiert. Bei Glitch Art handelt es sich um schiefgegangenes Retro, wie zum Beispiel ein verzerrtes Bild oder ein hängendes Video, das aber auf eine Weise eindrucksvoll wirkt. Der Zusammenbruch der Technik in einer Zeit, in der Computer so weit verbreitet sind, eine verlockende Angelegenheit – sowohl als Idee als auch in der Designausführung. Glitch Art gibt Websites einen psychedelischen Look. 

Hier findet ihr eine Website in Glitch Art.


#5 Mikrointeraktionen

Mikrointeraktionen sollen den Nutzer überraschen und ein Ereignis kreieren, das einladend und menschlich ist. Das rote Symbol auf Facebook ist beispielsweise eine Mikrointeraktion, die dir anzeigt, dass du eine neue Nachricht hast. 2019 werden Mikrointeraktionen auf Websites noch viel interaktiver: Hover- und Scroll-Animationen, Töne und viele weitere sind im Kommen. Das ist ein Weg, um die User auf deiner Website mehr miteinzubeziehen und, um sie smarter zu machen. 

Die Website Femme & Fierce setzt beispielsweise stark auf Mikrointeraktionen.


#6 Chatbots entwickeln sich weiter

Chatbots sind ja bereits seit einer Weile im Kommen, erleben aber 2019 ihren großen Durchbruch. AI und das maschinelle Lernen hat sich über die Jahre enorm weiterentwickelt, was sie intelligenter und effizienter macht. Chatbots werden in diesem Jahr mehr und mehr auf Websites auftauchen und individualisierbarer sein als zuvor. Zudem werden diesen Bots Gesichter gegeben, um Marken zu repräsentieren und das Benutzererlebnis persönlicher zu machen. 

via insomnobot


#7 Noch mehr Video-Inhalte

Dass Videos nicht die Zukunft, sondern die Gegenwart sind, ist dir vermutlich klar. 2019 geht der Trend in die nächste Runde. Videos bringen nicht nur Abwechslung auf die Website, sondern bedienen auch jene Zielgruppe, die unterwegs ist und keine Zeit hat, sich viel Text durchzulesen. Neu ist, das Google jene Inhalte mit Video höher rankt als Websites ohne Video. Und um letztlich besser gefunden zu werden, benutzen Websites Videos. 

#8 Minimalismus

Klassisch und zeitlos – der Trend Minimalismus ist bei Webdesignern seit Jahren beliebt. Auch 2019 verliert Minimalismus nicht an Attraktivität. Je weniger Elemente und Inhalte auf einer Website, um so weniger muss deine Zielgruppe denken. 2019 gesellen sich zum Minimalismus Animationen und Fade In Effekte, die es Websites erlauben, ihre Inhalte mehr zu verteilen. Dies führt zu mehr Weißraum, Kontrast und deutlicher Typografie ohne zu viele ablenkende Elemente.

via Libratone


#9 Daumenfreundliche Navigation

Weil Mobilgeräte nach wie vor auf dem Vormarsch sind und Desktopgeräte mittlerweile überholt haben, werden Webdesigns immer daumenfreundlicher. Daher werden Nutzer vermehrt auf Designs treffen, die auf den Daumen zugeschnitten sind, wie beispielsweise das Hamburger-Menü, das auf die untere Seite des mobilen Bildschirms wandert. 

via Ionut Zamfir und Gapsy Studio


#10 Vielfalt

Zu oft vergessen wird, dass das Web noch von zwei weiteren Ws begleitet wird – nämlich „World Wide“. Das Internet verbindet Milliarden von Menschen auf der ganzen Welt miteinander und bietet ihnen die Möglichkeit, miteinander in Kontakt zu treten. Die Menschen wollen sich in den Webinhalten selbst sehen. 2019 werden Webdesigner noch größere Sprünge in Richtung Einbindung machen, wie beispielsweise sozialere und vielfältigere Bilder. Denn Designer können ihr Handwerk nutzen, um zu zeigen, dass es im Internet darum geht, zwischenmenschliche Verbindungen zu schaffen. 

via UN Women und Nowness

KOMMENTIEREN / 0 KOMMENTARE