Movemus | 7 (psychologische) Tipps für Social-Media-Marketer
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Gehirn Grafik mit Social Media-Icons

7 (psychologische) Tipps für Social-Media-Marketer

Was haben Social Media und Psychologie gemeinsam? Ziemlich viel und vermutlich mehr als du vielleicht im ersten Moment denkst. Es gibt nämlich einige wissenschaftsbasierte Fakten, wieso wir Beiträge liken, kommentieren oder teilen. Die Denkweise der User zu verstehen, ist für Social Media-Marketer letztlich der Schlüssel zum Erfolg: Stärkere Beziehungen und letztlich loyalere Kunden werden dadurch erzielt. Wir haben 7 Tipps gesammelt, wie dieses Ziel mit ein bisschen Psychologie erreicht werden kann: 

1. Baue Vertrauen zu den Usern auf

Der Grundstein, auf dem alles andere aufbaut, ist Transparenz. Social Media-Marketer sollten ehrlich kommunizieren und das Unternehmen authentisch und realitätsnah präsentieren. Erst dann können User Vertrauen zu deiner Marke aufbauen und das ist schließlich, das, was am Ende zählt. 

2. Emotionen haben Macht

Dass Emotionen eine extrem große Wirkung haben und sogar ansteckend auf andere wirken können, ist vermutlich kein Geheimnis. Ruft Content auf Social Media starke Emotionen hervor, erhöht es die Wahrscheinlichkeit, dass der Inhalt geteilt oder mit „Gefällt mir“ markiert wird. Vor allem positive Inhalte erzielen gute Effekte. Auch interessant: Das Setzen von Emojis an den richtigen Stellen aktiviert dieselben Gehirnregionen und ruft die gleichen Erfahrungen hervor wie bei Face-to-Face Kommunikation. 

3. Der Halo-Effekt

Beim Halo-Effekt handelt es sich um jenes Phänomen, bei dem man beim Erstkontakt eine Person, einen Ort oder ein Ding beurteilt und aufgrund dessen auch auf andere Eigenschaften schließt. Ganz nach dem Motto: Für den ersten Eindruck bekommt man keine zweite Chance also. Und um diesen ersten Eindruck zu einem guten zu machen, gibt es im die Möglichkeit des Influencer Marketing. Denn, wenn eine bekannte Persönlichkeit für deine Marke gute Worte übrig hat, kommt das bei den Usern zumeist gut an. 

4. Das Prinzip der Wechselseitigkeit

„Wie du mir, so ich dir“ lautet ein bekanntes Sprichwort und beschreibt den vierten psychologischen Fakt ziemlich treffend. Wenn Social Media-Marketer Gewinnspiele veranstalten, gratis Content oder wichtige Ressourcen zur Verfügung stellen, kommt das bei Usern gut an. Im Gegenzug kann der User auch um einen Gefallen gebeten werden, wie beispielsweise an einer Umfrage teilzunehmen. 

5. Das Baader-Meinhof Phänomen

Dir fällt etwas Neues auf, das du zuvor noch nie registriert hast und plötzlich siehst und hörst du es überall. Keine Angst, du bist nicht verrückt, denn genau das ist das Baader-Meinhof Phänomen. Du schenkst diesem Neuen mehr Aufmerksamkeit, weil du unbewusst danach Ausschau hältst. Außerdem willst du dich vergewissern, dass es nicht schon immer da war, sondern über Nacht populär geworden ist.

Wenn also jemand zum ersten Mal auf deine Marke aufmerksam wird, ist es wichtig, gleich nachzulegen und im Kopf der User zu bleiben. Sprich: Bespiele deine Social Media Kanäle, platziere Online Werbung und mache dich auf möglichst vielen Plattformen präsent. 

6. Die Macht der Farbe

Das Spiel mit Farben und welch große Wirkung Farben haben, ist in der Werbung allgemeinhin bekannt. Menschen brauchen nur 90 Sekunden, um sich eine Meinung über deine Marke zu bilden und diese Entscheidung basiert zwischen 60 und 90% auf der Farbe deines Logos. Für Social Media-Marketer vor allem wichtig: Passt die Farbe zu der Vorstellung, die User von der Marke haben? 

7. Wieso User Inhalte online teilen

Ja, wir alle wollen mehr Engagement auf Social Media erzielen und unsere Follower zum Liken, Teilen und Kommentieren animieren. Welche Psychologie steckt da dahinter? Wir haben fünf Gründe für dich, wieso User auf Inhalte reagieren:

1. Der Wunsch, das Leben zu verbessern.
2. User wollen, dass der Content ihre Online-Identität widerspiegelt.
3. Beziehungen werden gepflegt und intensiviert.
4. User wollen, dass andere User die Inhalte liken, kommentieren oder teilen.
5. Das, woran sie glauben, soll in der Welt verbreitet werden.