Movemus | Die TOP-8 der (vermeidbaren) Fehler beim Erstellen einer Website
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Die TOP-8 der (vermeidbaren) Fehler beim Erstellen einer Website

Gerade für kleine und mittelständige Unternehmen, die von einem einwandfreien Internetauftritt abhängig sind, ist eine informative, leicht zu bedienende und vor allem fehlerfreie Website ein Muss. Dazu gehören vorrangig Unternehmen, die ihre Produkte im Netz verkaufen oder über das Kontaktformular auf ihrer Website von Kunden kontaktiert werden wollen. 

Leider stolpert man im WWW immer wieder über schlechte, fehlerbehaftete Websites, die mehr User verschrecken als Produkte verkaufen. Wie es dazu kommen kann? Movemus brand positioning stellt acht gravierende Fehler beim Erstellen einer Website vor, die sich ganz einfach vermeiden lassen: 

NO-GO #1: Black Hat SEO

Die Suchmaschinenoptimierung sollte – egal ob veraltete oder brandneue Website – mittlerweile ein fester Bestandteil deiner To-do-Liste sein! Denn nur wenn Google & Co. deine Website in ihren Index aufnehmen und sie anschließend Usern in den Suchergebnissen ausspielen, kann diese auch „gefunden“ werden.

Black Hat SEO beschreibt eine Summe an Maßnahmen, die zwar angewandt werden, um eine Website in die Top-Suchergebnisse zu katapultieren, jedoch gegen die Richtlinien der Suchmaschinen verstoßen. Beispiele dafür wären unter anderem das Verstecken von Keywords mit weißer Schriftfarbe auf weißem Hintergrund, Keywordstuffing in Texten oder unzählige (nicht nachvollziehbare) Links, die von fremden, nicht themenrelevanten Websites auf die eigene verlinken.

Zwar erreicht man auch mit Black Hat SEO ein gutes Ranking, dieses dauert aber nicht lange an, denn sobald die Suchmaschinen – und diese arbeiten unglaublich rasant – deine Website für diesen Fehler bestrafen, fällt diese komplett aus dem Index und wird keinem User mehr angezeigt. Deshalb zählt Black Hat SEO für uns zu vermeidbaren Fehlern beim Erstellen einer Website.

NO-GO #2: Website-Irrgarten

Eines vorweg: Zwar ist es in einem herkömmlichen Supermarkt üblich, die Produkte mit der höchsten Kaufkraft möglichst versteckt zu platzieren, damit Käufer auf ihrem Weg zusätzlich das ein oder andere Produkt einpacken, in Sachen Web ist das jedoch ein gravierender Fehler – denn Websites funktionieren genau umgekehrt.

Platziere Produkte, die du verkaufen möchtest, sowie Kontaktinformationen leicht auffindbar auf der Website. Das Internet ist schnelllebig, der potenzielle Käufer kann den „Laden“ viel schneller verlassen als im echten Leben: Ein gravierender Fehler beim Erstellen einer Website wäre es demnach, Produkte auf versteckten Unterseiten zu platzieren. Denn muss der User auf deiner Website zu lange suchen, freut sich deine Konkurrenz schon bald über einen neuen Kunden. 

Setze deshalb auf Gewohnheiten: Der Klick auf das ganz oben platzierte Firmen-Logo führt immer zurück zur Startseite, im Footer befinden sich Impressum sowie Datenschutz und das Kontakt-Feld ist in der Navigationsleiste ganz hinten angereiht. Diese Standards wurden unter anderen von vielen Nutzern bereits verinnerlicht und erleichtern die Navigation durch deine Website. Ach ja: Die Bedienbarkeit einer Website wird mit dem Fachbegriff Usability beschrieben. 

NO-GO #3: Laaange Ladezeiten

Verzichte auf überflüssige Javascripts und CSS-Dateien, übergroße Bilder sowie Animationen: Je länger die Website lädt, desto schneller springt der User ab – ein Fehler beim Erstellen einer Website, der nicht sein muss! Wichtig ist vor allem, dass alle Daten Above-the-Fold möglichst rasch angezeigt werden – der Rest kann sich (zumindest ein paar Sekunden mehr) Zeit lassen.

NO-GO #4: Marktgeschrei

Kommen, Sie – kaufen Sie! Schneller kann man einen Marktbesucher wahrscheinlich nicht verschrecken. Das gilt auch fürs Internet. Aufdringliches und störendes Marketing wirkt schnell unseriös. Und wer kauft schon bei einem unseriösen Verkäufer?

Stelle daher sicher, dass deine Website fehlerfreien und relevanten Text enthält, Kundenstimmen und Referenzen eingebaut wurden und ein Impressum – welches, nur so nebenbei, gesetzlich Pflicht ist – enthält. Stelle dich und deine Mitarbeiter im „Über uns“-Bereich vor, beschreibe dein Unternehmen und füge authentische Fotos ein. Das schafft Vertrauen zwischen dir und dem Nutzer. Ein fataler Fehler beim Erstellen einer Website wäre es, durch mangelndes Vertrauen Kunden zu verlieren. 

NO-GO #5: URL.123&?ist.?&

Die URL einer Website sollte im besten Fall auf Visitenkarten, Flyern und Präsentationen leserlich und vom potenziellen Kunden leicht zu merken sein. Verpasse deiner Website also eine einfache und möglichst kurze Domain, die man fehlerlos und aus dem Gedächtnis eintippen kann – die eignet sich folglich auch zur Mundpropaganda!

NO-GO #6: Erst mal abwarten …

… und Tee trinken? Nein, danke! Denn solange du auf den Besucheransturm wartest, kaufen Kunden bei der Konkurrenz und du gehst womöglich auch in Zukunft leer aus. Denn ohne Vermarktung via Social Media, Foren oder Blogs werden Nutzer nicht auf deine Website aufmerksam – auch nicht nach genügend Wartezeit!

Schreibe einen themenrelevanten Blog, verlinke die Website mit deinen Social Media-Kanälen und betreibe Suchmaschinenoptimierung. Du wirst sehen, die Besucherzahl steigt schneller, als der Tee zum Ziehen braucht.  

NO-GO #7: Optik first.

Behalte eines im Hinterkopf: Content is king! Hochwertige Inhalte sind die Essenz einer Website und erklären dem Websitebesucher, um was es überhaupt geht. Viele Webdesigner arbeiten an der Optik ihrer Website, ohne sich am Inhalt dieser zu orientieren. Ein fataler Fehler, denn was nützt ein herausragendes Design, das keine Produkte verkauft? Psst: Nicht nur der Suchmaschinen zuliebe solltest du zudem darauf achten, nicht zu wenig Text und Information auf deiner Website einzubauen. 

Obwohl das Design unbedingt auf den Inhalt der Website abgestimmt sein muss, steht die Optik aber mindestens an zweiter Stelle der Prioritätenliste: Eine bunte und wild animierte Website wäre für einen Zahnarzt genauso kontraproduktiv, wie ein trister One-Pager für eine Werbeagentur. Werden hochwertige Kosmetikprodukte für Frauen im Alter von 50 Jahren vertrieben, so ist ein kindliches Design mit bunten Illustrationen wahrscheinlich der falsche Ansatz.

Finde deshalb den perfekten Mittelweg zwischen Inhalt und Optik deiner Website und denke daran: Weniger ist mehr! Verabschiede dich von überladenen Seiten und setze auf Klarheit und einen nachvollziehbaren Aufbau der Website. Vergiss dabei nicht, deinen Content immer auf dem neuesten Stand zu halten und auch das Design ab und an zu relaunchen, denn wer besucht schon gerne ein Geschäft mit veralteter Auslage?

NO-GO #8: Was ist eigentlich dieses „Responsive“?

Dass immer mehr User mit Smartphones im Internet surfen, liegt – wortwörtlich – auf der Hand. Deshalb sollte deine Website so schnell wie möglich „responsive“ werden. Das heißt, dass sich die Website automatisch den Bildschirmgrößen unterschiedlicher Endgeräte anpasst. Sollte die Website nämlich nur auf dem Desktop eines Stand-PCs richtig angezeigt werden, verlieren Smartphone- und Tablet-User schnell mal die Lust am Surfen: sinkende Zugriffszahlen und eine steigende Bounce-Rate sind vorprogrammiert. 

Du brauchst Hilfe bei der Kreation eines erfolgreichen Internetauftritte? Wir helfen gerne!